Chudobínská borovice, Wichtiger Baum in Dalečín, Tschechische Republik
Die Chudobínská borovice ist eine Schottische Kiefer, die auf einer felsigen Landzunge am linken Ufer des Vír-Stausees wächst und bei niedrigem Wasserstand mehr als 20 Meter über dem Wasser aufragt. Der Baum befindet sich in einer Schutzzone rund um das Staubecken und kann von Besuchern von ausgewiesenen Aussichtspunkten am gegenüberliegenden Ufer beobachtet werden.
Der Baum ist etwa 350 Jahre alt und erhielt seinen Namen von der Siedlung Chudobín, die in den 1950er Jahren beim Bau der Vír-Staumauer überflutet wurde. Dieses Ereignis machte den Baum zu einem Symbol für die verlorene Landschaft der Region.
Der Baum trägt den Namen des Dorfes Chudobín, das bei der Errichtung des Vír-Staudamms überflutet wurde und dessen Erinnerung in dieser Bezeichnung bewahrt bleibt. Besucher verbinden den Ort heute mit dieser historischen Erinnerung an die verschwundene Siedlung.
Der Baum befindet sich in einer streng geschützten Zone um das Staubecken und kann nicht direkt besucht werden. Besucher sollten von den Aussichtspunkten am gegenüberliegenden Ufer aus beobachten und die ausgewiesenen Wege einhalten.
Der Baum gewann 2020 den Titel Europäischer Baum des Jahres mit knapp 47.000 Stimmen und repräsentiert damit die Umweltschutzbemühungen der Tschechischen Republik. Diese internationale Anerkennung machte ihn zum Symbol der regionalen Naturschutzarbeit.
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