Schwarzbrunnberg, Berggipfel im Isergebirge, Tschechische Republik
Der Schwarzbrunnberg, tschechisch Černá studnice, ist mit 869 m der höchste Gipfel des Schwarzbrunnkamms im Isergebirge. Sein Granit, lokal „dvojslídná tanvaldská“ genannt, bildet verstreute Blöcke und Felsen wie Kladívko, Čertova hlavička und Černostudniční věž. Auf dem Gipfel steht ein 26 m hoher steinerner Aussichtsturm aus Granitquadern, dessen Mauern an der Basis 1,6 m dick sind und zu dem 91 Stufen führen.
1885 versah der Deutsche Gebirgsverein für das Jeschken- und Isergebirge die beiden Gipfelfelsen mit einer Plattform und einem Geländer, seiner ersten Baumaßnahme. Nachdem sich die Gablonzer Touristen 1903 abgespalten hatten, gewann Architekt Robert Hemmrich den Wettbewerb für einen steinernen Aussichtsturm, der am 14. August 1905 vor rund sechstausend Besuchern eröffnet wurde.
Der Name Schwarzbrunnberg verweist auf eine dunkle Quelle am Hang, und die beiden Dörfer unterhalb des Gipfels, Horní und Dolní Černá Studnice, tragen ihren Namen nach dem Berg. Nahe dem Gipfel steht das Veselého kříž, ein Kreuz zur Erinnerung an Václav Veselý aus Nová Ves, der sich am 3. Juli 1969 im nahen Wald erschoss, angeblich aus unglücklicher Liebe.
Zur Turmspitze führen 91 Stufen; der Turm steht auf den 1885 mit Plattform und Geländer zugänglich gemachten Gipfelfelsen. Markierte Wege kommen von Jablonec nad Nisou (grün), von Smržovka über Berany (blau) und über den Kamm auf dem rot markierten Bengler-Weg über Pustina und Muchov nach Tanvald.
Die Granitblöcke rund um den Turm tragen Namen wie Kladívko, Čertova hlavička, Černostudniční věž und Buchta; einige werden zum Klettern genutzt. Am Gipfelweg von Horní Černá Studnice steht das Veselého kříž, ein Kreuz zur Erinnerung an Václav Veselý aus Nová Ves, der sich am 3. Juli 1969 im nahen Wald erschoss, angeblich aus unglücklicher Liebe.
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