Černý rybník, Naturschutzgebiet in Klíny, Tschechische Republik.
Černý rybník ist ein Schutzgebiet mit einem großen See, der von einem ausgedehnten Moorkomplex mit einer Fläche von etwa 13 Hektar umgeben ist. Das Gebiet liegt auf etwa 810 Metern Höhe in der Nähe des Flájská-Stausees und bietet Lebensraum für spezialisierte Pflanzen- und Tierarten.
Der Teich wurde 1848 als Forellenteich angelegt. Das Reservat selbst wurde am 8. November 1993 vom Bezirksamt Most ausgewiesen, um ein 13 Hektar großes Moor mit 1,7 bis 7 Meter mächtigem Torf zu schützen. Ende des 20. Jahrhunderts fand man im Moor Reste viereckiger Pfahlbauten von etwa 9 Metern Länge und 5 Metern Breite aus der Zeit um 3000 v. Chr. sowie gebogene Hörner, kleine Tonlämpchen, Keramik und steinerne Äxte.
Der deutsche Name des Teichs, Forellenteich, erinnert an seine Anlage im Jahr 1848 zur Fischzucht. Ein kleines Denkmal zwischen Westufer und Straße gilt Jaroslav Lafka, einem Lehrer der Forstschule von Fláje, der hier 1962 ums Leben kam.
Der Zugang erfolgt über die Straße Klíny–Fláje, geparkt wird in Klíny, etwa 2,5 km südöstlich. Der Weg führt durch durchnässten Torfboden mit tiefen Entwässerungsgräben und kleinen Tümpeln; wasserdichte Schuhe sind erforderlich.
Ende des 20. Jahrhunderts fand man im Moor Reste von Holzpfählen aus der Zeit um etwa 3000 v. Chr.: rechteckige Anlagen von 9 Metern Länge und 5 Metern Breite, dazu gebogene Hörner, kleine Tonlämpchen und Keramikgefäße sowie steinerne Äxte, die aus dem Neolithikum zu stammen scheinen.
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