Lednice, Gemeinde in der Region Südmähren, Tschechische Republik
Lednice ist eine Gemeinde in der Region Südmähren im Südosten Tschechiens und liegt im Tal der unteren Morava mit ausgedehnten Fischteichen. Das Lednice-Schloss im neugotischen Stil dominiert die Landschaft, umgeben von weitläufigen Gärten und Parkplätzen.
Die Gemeinde wurde erstmals 1222 unter dem lateinischen Namen Izgruobi erwähnt, bevor das Haus Liechtenstein sie im Mittelalter erwarb. Seitdem wurde der Ort zum Zentrum eines Herrschaftsgebietes mit umfangreichen Umgestaltungen der Landschaft.
Die Gegend um Lednice und Valtice ist ein von Menschen gestalteter Landstrich, in dem Schlösser, Parks und Gärten bewusst in die Natur integriert wurden. Besucher sehen überall durchdachte Verbindungen zwischen Gebäuden und Grünanlagen, die zum Verweilen einladen.
Der Ort liegt etwa 7 Kilometer nordwestlich von Břeclav und ist leicht über die Autobahn Brno-Bratislava zu erreichen, mit ganzjährigen Zugangsmöglichkeiten. Die nahe gelegenen Fischteiche und Parkwege sind für Besucher zugänglich und ermöglichen entspannte Spaziergänge durch das Gelände.
Im Park von Lednice steht ein 60 Meter hohes Minarett aus dem Jahr 1802, eine architektonische Rarität in Mitteleuropa. Dieses ungewöhnliche Bauwerk zeigt, wie die Familie Liechtenstein ihre Gärten mit exotischen Inspirationen bereicherte.
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