Kirche Mariä Himmelfahrt und Karl der Große, Gotische und barocke Kirche im Karlov-Viertel, Prag, Tschechische Republik
Die Kirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria und des heiligen Karl des Großen ist ein oktagonales Gebäude mit drei Kuppeln mit Laternen, Kuppelgewölben und Spitzen, das gotische und barocke Architekturelemente verbindet. Die Struktur zeichnet sich durch ein beeindruckendes Sterngewölbe aus, das von dünnen Bögen getragen wird.
Kaiser Karl IV. gründete diese Kirche 1350 als Teil eines Augustiner-Klosters und orientierte sich dabei am Dom in Aachen, wo Karl der Große begraben liegt. Das Gebäude wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert und verändert, um seine heutige Form zu erreichen.
Die Kirche beherbergt eine der ältesten erhaltenen Weihnachtskrippen Prags mit lebensgroßen bemalten Figuren aus dem 18. Jahrhundert. Diese Krippe zeigt handwerkliches Geschick und religiöse Hingabe, die Besucher in der ruhigen Atmosphäre des Innenraums betrachten können.
Der Ort ist am besten tagsüber zu besuchen, wenn das Licht durch die Fenster strömt und die innere Struktur sichtbar wird. Für Gruppen werden Führungen unter der Woche angeboten, während römisch-katholische Gottesdienste sonntags stattfinden.
Das Sterngewölbe im Inneren spannt sich beeindruckend über einen breiten Raum und wird von ungewöhnlich dünnen Bögen gestützt, die auf überraschend niedrigen Mauern ruhen. Diese Konstruktion zeigt eine besondere Bauleistung und ist nicht sofort offensichtlich, wenn man die Kirche betritt.
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