Misthaus, Berghaus in Jizerka, Tschechische Republik
Das Hnojový Dům ist ein Holzhaus am Ende eines Weges in Richtung Sumpfland mit traditioneller Architektur aus dunklem Holz und weißen Fensterrahmen. Der aktuelle Bau wurde 1996 nach einem Feuer vollständig rekonstruiert und behielt sein ursprüngliches äußeres Erscheinungsbild.
Das Gebäude entstand zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert und diente anderthalb Jahrhunderte lang als Wohnhaus, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Lager umgewandelt wurde. Die Umnutzung zur Speicherung von Stallmist prägte den Namen des Hauses für die kommenden Jahrzehnte.
Gustav Ginzel machte dieses Haus in den 1960er Jahren zu einem persönlichen Museum mit handgemalten Möbeln und Objekten aus der frühen Tourismusgeschichte der Region. Besucher konnten damals eine Sammlung sehen, die die lokale Handwerkskunst und die Anfänge des Fremdenverkehrs widerspiegelte.
Das Haus ist heute Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, kann aber von außen besichtigt werden, wenn man den Pfad zum Moorland folgt. Die abgelegene Lage bietet einen ruhigen Wanderweg, besonders in wärmeren Monaten.
Der Name des Hauses stammt von einem ungewöhnlichen Geschäft: Gustav Ginzel verkaufte den angesammelten Stallmist für mehr Geld, als das Haus selbst wert war. Diese skurrile Transaktion machte das Gebäude in der Gegend berühmt.
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