Grosse Iserwiese, Bergweide in Niederschlesien, Polen.
Die Jizera Wiese erstreckt sich über ein Hochtal in 840 Metern Höhe und zeigt Hochmoor-Landschaften sowie charakteristische Bergvegetation. Die Fläche wird von Wanderwegen durchzogen und ist über gepflasterte Fahrradstrecken vom Berg-Rasthaus aus zu erreichen.
Das Gebiet beherbergte bis in die 1950er Jahre die Siedlung Gross Iser, die dann allmählich verlassen wurde. Das Berghütten-Gebäude aus der Vorkriegszeit blieb als einzige bedeutende Struktur bestehen und erinnert an die frühere Präsenz menschlicher Besiedlung.
Die Berghütte auf der Wiese hat ihren Ursprung als Schulgebäude von 1938 und wurde in den 1980er Jahren von Studenten aus Zielona Góra in einen Wandertreffpunkt umgewandelt. Heute dient sie als sozialer Mittelpunkt für Besucher und zeigt, wie lokale Initiative eine verlassene Struktur wiederbelebt hat.
Der Besuch funktioniert am besten bei trockenem Wetter, da die moorige Oberfläche bei Nässe schwierig zu betreten ist. Gutes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung sind notwendig, besonders weil Temperaturwechsel häufig auftreten.
Der Ort ist als Kältepol Polens bekannt, mit aufgezeichneten Temperaturen bis zu minus 36,6 Grad. Frost tritt das ganze Jahr über auf, was die raue Natur dieses Hochlandes unterstreicht.
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