Schloss Liebenstein, Barockschloss in Libá, Tschechische Republik
Libá Chateau ist ein Barockschloss mit symmetrischem Grundriss, mehreren Flügeln und kunstvollen Verzierungen. Das Anwesen umfasst auch eine Kapelle, eine französische Parkanlage und verteilte Skulpturen im Außenbereich.
Burg und Dorf entstanden um die Mitte des 13. Jahrhunderts; 1264 ist Ruprecht von Neu-Liebenstein belegt. Nach dem Aussterben der Liebensteiner und der Zerstörung der Burg ließ der Egerer Bürger Franz Goßwein sie 1355 mit Zustimmung Karls IV. wiederherstellen. Die Zedtwitz besaßen sie von 1426 bis 1915, um 1770 wurde sie zum Rokokoschloss umgebaut.
Das Schloss wurde von einer lokalen Adelsfamilie als Residenz genutzt und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Dorfes. Die Kapelle im Inneren und die erhaltenen Räume erzählen von der Lebensweise der früheren Bewohner.
Besucher können an Führungen teilnehmen, um die wichtigsten Räume des Schlosses, den französischen Park und die Kapelle zu erkunden. Es wird empfohlen, im Voraus zu planen, da die Zugänglichkeit je nach Wetter und Jahreszeit variieren kann.
1945 wurde das Schloss enteignet, ab 1951 stand es leer; das Mobiliar wurde gestohlen, und die Gebäude dienten als Steinbruch für Baumaterial. 1978 zerstörte ein Brand einen Teil des Mansarddaches, 1976 erhielt der Turm eine neue Haube aus Kupfer. Ausgrabungen im Kellergeschoss brachten neue Erkenntnisse über die erste Burganlage an dieser Stelle.
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