Burg Hohenberg, Mittelalterliche Burg in Hohenberg an der Eger, Bayern, Deutschland
Burg Hohenberg an der Eger steht auf einem Felshügel über dem Fluss und hat fünf Türme unterschiedlicher Form, die ein sechseckiges Layout bilden. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude im Inneren, die Wohn-, Verwaltungs- und Lagerfunktionen erfüllten.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert, als die Burg den strategisch wichtigen Schirnding-Pass schützte. Sie war ein bedeutender Punkt im Herrschaftsgebiet der Markgrafen, bevor sie später zu einem Verwaltungssitz umgestaltet wurde.
Die vier steinernen Säulen, die heute im Burghof stehen, markierten einst die Zugänge zur kaiserlichen Freistätte Hohenberg. Bis 1799 erhielten Rechtsbrecher, die diesen Schutzbereich erreichten, Asyl beim Kaiser und waren zunächst vor Verfolgung sicher. Ab 1960 trug die Jugendherberge auf der Burg den Namen von Guido Rotter.
Die Burg steht auf einer rund 125 Meter über der Eger aufragenden Felskuppe am Rand des Hohenberger Ortszentrums; der Aufstieg vom Ort erfolgt zu Fuß. Sie ist Station der Burgenstraße, die zwei Kilometer weiter südlich von Bayreuth nach Eger verläuft. Seit 2017 wird die Anlage umfangreich saniert und soll danach wieder als Jugendherberge und für Tagungen dienen.
Die vier Steinsäulen, die heute im Burghof stehen, markierten einst die Eingangswege des Ortes und begrenzten einen kaiserlichen Schutzbereich. Bis 1799 besaß Hohenberg das Privileg einer kaiserlichen Freistätte: Wer den Schutzbereich erreichte, auch Rechtsbrecher, stand im Asyl des Kaisers und war zunächst frei von Verfolgung.
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