Nový Šaumburk, Burgruine in Podhradní Lhota, Tschechische Republik
Nový Šaumburk ist eine Burgruine etwa 0,5 km südlich von Podhradní Lhota im Bezirk Kroměříž, seit 1973 als Kulturdenkmal geschützt. Sie ersetzte die ältere Burg Šaumburk; die Sicherung des Mauerwerks dauert an.
Nový Šaumburk ersetzte die ältere Burg Šaumburk und wurde erstmals 1360 erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts verpfändete der Olmützer Bischof Jan XI. Mráz die Burg aus Geldmangel, ab 1416 hielten sie die Vladyken von Bítov; einer von ihnen, Mikuláš, unternahm von hier Raubzüge, weshalb der mährische Landeshauptmann Jan Tovačovský z Cimburka sie 1451 kaufte und schleifen ließ. Wahrscheinlich wurde sie später wiederhergestellt, doch ungarische Truppen vollendeten während der böhmisch-ungarischen Kriege ihren Verfall.
Die Burg wird auch Zubříč genannt, ein Name, den die Quellen als falsch ansehen. Sie wurde als Ersatz für die ältere Burg Šaumburk gegründet und war ab 1416 als Pfand in den Händen der Vladyken von Bítov; einer von ihnen, Mikuláš, nutzte sie als Ausgangspunkt für Raubzüge, bis die Burg 1451 freigekauft und geschleift wurde.
Von Podhradní Lhota führen markierte Wanderwege zur Ruine hinauf, die Besucher durch die Landschaft leiten. Es ist ratsam, feste Schuhe zu tragen und genug Wasser mitzunehmen, da der Weg über Hügel führt.
Die Burg wird manchmal fälschlich Zubříč genannt, ein Name, der zu einer anderen Stätte gehört; der richtige Name Nový Šaumburk kennzeichnet sie als Nachfolgerin der älteren Burg Šaumburk. Ein grüner Wanderweg des KČT führt vom Bahnhalt Podhradní Lhota an der Ruine vorbei nach Kelčský Javorník und Loukov.
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