Spitz-Berg, Berggipfel in Nordwestböhmen, Tschechische Republik.
Der Spitz-Berg, tschechisch Velký Špičák, ist ein 965 m hoher Gipfel im mittleren Erzgebirge auf dem Katastergebiet von Černý Potok, Gemeinde Kryštofovy Hamry. Seine unbewaldete, nur etwa 100 m breite Gipfelplatte ragt aus dem Kamm heraus; am höchsten Punkt steht ein Holzkreuz, und im aufgelassenen Steinbruch am Westhang ist die Säulenbildung des Nephelinbasalts sichtbar.
Der Berg trug seit dem Mittelalter zwei Namen, die seine Position zwischen deutschen und tschechischen Kulturen widerspiegeln. Diese duale Namengebung zeigt die lange Geschichte des Austauschs und der Besiedlung in dieser Grenzregion.
Der tschechische Name Špičák bedeutet „spitzer Gipfel“, der deutsche Name Großer Spitzberg ebenso. Am höchsten Punkt steht ein Holzkreuz mit mehreren Gipfelbüchern, in die Besucher ihren Aufstieg eintragen.
Mehrere markierte Wege führen von verschiedenen Seiten zum Gipfel, wobei der östliche Pfad den sanftesten Anstieg bietet. Die meisten Menschen benötigen etwa eine bis anderthalb Stunden für den Aufstieg, je nach Startpunkt und Tempo.
Die Gipfelplattform ist nur etwa 100 Meter breit und fast 100 Meter lang; im offengelassenen Steinbruch am Westhang ist die Säulenbildung des Nephelinbasalts zu sehen, die beim Abkühlen des Magmas entstand.
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