Museum of Communism, Historisches Museum in der Altstadt, Tschechische Republik.
Das Museum of Communism in der V Celnici 4 in Prag zeigt die kommunistische Nachkriegsherrschaft in der Tschechoslowakei anhand von 1.000 Objekten, die Gründer Glenn Spicker zusammentrug, und einer Gestaltung des Dokumentarfilmers Jan Kaplan. Kaplan ordnete sie als Tragödie in drei Akten an, mit einem Klassenzimmer, einem Geschäft mit knappem Warenangebot und einem Verhörraum der Geheimpolizei.
Das Museum wurde 2001 eröffnet und behandelt die 40 Jahre der kommunistischen Herrschaft in der Tschechoslowakei. Es dokumentiert die Zeit von der sowjetischen Besetzung bis zum Fall des Regimes Ende der 1980er Jahre.
Das Museum heißt auf Tschechisch Muzeum komunismu, die Texte sind tschechisch und englisch verfasst. Die Bereiche behandeln Recht und Ordnung, Bildung, Handel und Gewerbe, begleitet von rot-schwarzen Grafiken. Ein Laden mit knappem Warenangebot stellt die Mangelwirtschaft jener Jahre nach.
Der Besuch erfordert keine spezielle Ausbildung oder Vorbereitung, da die Ausstellung mit Informationstafeln und visuellen Elementen gut zugänglich ist. Sie können sich in Ihrem eigenen Tempo durch die Räume bewegen und beliebig lange an den Ausstellungsstücken verweilen.
Gegründet wurde das Museum von Glenn Spicker, einem amerikanischen Geschäftsmann und früheren Politikstudenten, der 28.000 Dollar für 1.000 Objekte ausgab und den Dokumentarfilmer Jan Kaplan mit der Gestaltung beauftragte. Kaplan nannte sein Konzept eine Tragödie in drei Akten: die Ideale des Kommunismus, der Alltag unter dem Regime und der Polizeistaat.
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