Südmährisches Museum in Znaim, Regionalmuseum für Geschichte in Znojmo, Tschechische Republik
Das Südmährische Museum in Znaim sitzt im ehemaligen Minoritenkloster und auf der Znaimer Burg, wo es seit 1910 untergebracht ist. Zehn Dauerausstellungen verteilen sich auf drei Gebäude: das Kloster, das Haus der Kunst am Masaryk-Platz und die Burg. Das Lapidarium der Burg in den einstigen Stallungen bewahrt Fragmente abgebrochener Bauten, darunter eine Wendeltreppe aus der Velká Michalská.
Der Vorschlag zur Gründung eines heimatkundlichen Museums wurde am 12. Januar 1878 in einer Generalversammlung des deutschen Stadtvereins in Znaim eingebracht, und die erste Ausstellung folgte im September 1879. 1910 zog das Museum nach der Auffrischung der Fisée-Fresken dauerhaft auf die Znaimer Burg, und nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es zudem die Räume des ehemaligen Minoritenklosters.
Das Museum zeigt regionale Kunstwerke und Handwerkstraditionen, die im Inneren der alten Klosterräume ausgestellt sind. Man kann sehen, wie die Menschen in dieser Gegend über Jahrhunderte hinweg gelebt und erschaffen haben.
Das Gebaude ist im Stadtzentrum leicht zu finden und bietet Fuehrer zu verschiedenen Zeiten an. Man kann die verschiedenen Ausstellungen und das historische Gebaude selbst besichtigen, ohne dass besondere Vorkenntnisse notwendig sind.
Das Lapidarium des Museums in den ehemaligen Schlossställen bewahrt Fragmente abgerissener Bauten, darunter eine Wendeltreppe aus einem Haus in der Velká Michalská und Steinschmuck des Prämonstratenserklosters Louka. Im Burggraben ist eine öffentlich zugängliche Station für behinderte Greifvögel und Eulen eingerichtet.
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