Morávka Reservoir, Stausee in Tschechien
Der Stausee Morávka ist ein Stausee auf dem gleichnamigen Bach in der tschechischen Gemeinde Morávka. Die Anlage umfasst eine Fläche von etwa 80 Hektar, wird von einer rund 40 Meter hohen Erddamm gestützt und fasst über 12 Millionen Kubikmeter Wasser.
Der Stausee wurde zwischen 1961 und 1967 errichtet, um der lokalen Bevölkerung Trinkwasser zu sichern und vor Hochwasser zu schützen. In den 1990er Jahren unterzog sich die Anlage einer umfangreichen Sanierung, bei der das Dichtungssystem durch modernes Kunststoffmaterial ersetzt wurde.
Der Name des Stausees stammt von der Mora, dem Bach, auf dem er angelegt wurde. Die Anlage ist heute ein ruhiger Ort, an dem sich Besucher von der Alltagshektik erholen und die natürliche Schönheit der Beskiden erleben können.
Das Gelände ist über markierte Wanderwege leicht zugänglich, die um den See führen und Blicke auf die umliegenden Hügel bieten. Schwimmen und Angeln sind wegen des Schutzzustatus der Anlage nicht gestattet, aber Spaziergänge und Fotografie sind willkommen.
Bei einer Renovierung in den 1990er Jahren wurde ein innovatives Kunststoff-Dichtungssystem aus Italien verwendet, eine Technik die damals in Mittel- und Osteuropa neu war und von Experten aus der ganzen Welt beobachtet wurde. Diese Sanierungsmethode setzte einen Standard für ähnliche Projekte in der Region.
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