Hostivař, Stadtbezirk in Prag 15, Tschechische Republik
Hostivař ist ein Stadtbezirk im Süden Prags mit Wohngebieten, Verkehrsanbindungen und natürlichen Räumen wie einem großen Stausee. Das Viertel wird von der Eisenbahnstation geprägt und bietet neben bebauten Zonen auch Grünflächen und Wasserflächen.
Der Bezirk entstand als kleine Siedlung und wuchs dramatisch während Prags Ausbau im 20. Jahrhundert. Die Bevölkerung stieg von wenigen Hundert Bewohnern auf mehrere Zehntausend, was die Transformation von einem ländlichen Gebiet zu einem städtischen Viertel widerspiegelt.
Das Viertel entwickelte sich durch die akademische Präsenz der Karls-Universität zu einem lebhaften Ort für Studierende und Familien aus verschiedenen Ländern. Hier entstanden Cafés, kleine Geschäfte und Grünanlagen, die vom täglichen Leben im Stadtteil geprägt sind.
Die Eisenbahnstation verbindet das Viertel mit dem Rest der Stadt und bietet regelmäßige Verbindungen sowie Cafés und lokale Dienste. Der Bereich ist gut zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen zum See und zu Wohngebieten.
Der Hostivař-See ist das größte Wasserreservoir Prags und wurde als Stausee zur Trinkwasserversorgung gebaut. Heute kann man am Ufer spazieren, am Strand entspannen und verschiedene Wassersportarten ausüben.
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