Pferdeeisenbahnmuseum Budweis, Verkehrsmuseum in České Budějovice, Tschechische Republik.
Das Museum der Pferdebahn zeigt Ausstellungen und Gegenstände, die die Entwicklung der pferdegestützten Eisenbahn vom frühesten Konzept bis zu ihrem Betrieb dokumentieren. Das Gebäude selbst war eine Wärterhütte an der ursprünglichen Strecke und enthält Fahrkarten, Uniformen und Geräte aus dieser Zeit.
Die Pferdebahn zwischen dieser Stadt und Linz wurde 1825 als eine der längsten kontinentalen Eisenbahnrouten dieser Zeit gegründet. Sie wurde später nach Gmunden erweitert und vertrat einen wichtigen Übergang von tiergestütztem zu mechanisiertem Verkehr.
Der Name stammt von den Pferden, die die Züge über die Schienen zogen, was eine Zeit markiert, als tierische Kraft noch die Moderne prägte. Besucher können die einfachen Werkzeuge und persönlichen Gegenstände sehen, die Arbeiter damals täglich nutzten.
Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Wärterhäuschen an der Mánesova Straße und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Innenraum ist klein und konzentriert, daher sollte man etwa eine bis zwei Stunden für einen angenehmen Besuch einplanen.
Das Wärterhäuschen ist das einzige original erhaltene Gebäude der gesamten Pferdebahn-Strecke und steht heute an seinem ursprünglichen Standort. Dies macht es zu einem seltenen Fenster in die physische Realität des 19. Jahrhunderts an diesem Ort.
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