Palais Morzin, Barockpalast in Malá Strana, Prag, Tschechische Republik.
Der Morzin-Palast befindet sich an der Nerudova-Straße und ist ein zweistöckiges Bauwerk in barocker Stilsprache. Die Fassade wird durch zwei Säulen geprägt, die figürlich wie gefesselte Mohren gestaltet sind.
Jan Santini Aichel errichtete das Gebäude zwischen 1713 und 1714 für die Familie Morzin. Die Familie behielt das Eigentum bis 1881, woraufhin der Palast verschiedene Nutzungen erfuhr.
Der Palast zeigt barocke Formensprache mit symmetrischem Aufbau und reich verzierten Details. Besucher sehen diese architektonischen Merkmale bei einem Spaziergang durch die Altstadt direkt an der Fassade.
Das Gebäude ist von außen einsehbar, lässt sich aber während eines Spaziergangs durch die Altstadt leicht erreichen. Es ist hilfreich, die Fassade von der Nerudova-Straße aus zu betrachten, um die Details der Skulpturen vollständig zu sehen.
Die beiden Säulen an der Eingangstür sind nicht nur dekorativ, sondern spielen mit dem Namen der Familie Morzin. Im Tschechischen klingt das Wort für Mohr ähnlich wie der Familienname, weshalb diese Gestalten speziell gewählt wurden.
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