Kolovratský palác, Barockpalast in Malá Strana, Tschechische Republik
Der Kolovratský palác ist ein Barockpalais im Prager Stadtteil Malá Strana, der Kleinen Seite, mit einer reich gegliederten Fassade aus bearbeitetem Stein. Das Gebäude verfügt über hohe Fensterachsen, einen zentralen Risalit und einen Treppengiebel über dem Haupteingang.
Das Palais entstand im frühen 18. Jahrhundert und wurde von der böhmischen Adelsfamilie Kolovrat erworben, die ihm seinen heutigen Namen gab. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wechselte das Gebäude seinen Besitzer und wurde von staatlichen Institutionen übernommen, die es bis heute nutzen.
Der Palast liegt neben dem Wallensteinpalast und ist Teil einer Gruppe von Adelssitzen, die das Straßenbild der Malá Strana geprägt haben. Besucher können die Barockfassade von der Straße aus betrachten und sich vorstellen, wie das tägliche Leben der böhmischen Adelsfamilien hier aussah.
Das Palais liegt an der Valdštejnská-Straße in der Malá Strana, wenige Gehminuten vom Prager Burgaufstieg entfernt, und ist gut zu Fuß erreichbar. Da das Gebäude heute von einer staatlichen Institution genutzt wird, ist der Zugang zum Innenraum in der Regel nicht öffentlich, aber der Garten ist gelegentlich zugänglich.
Der Terrassengarten hinter dem Palais gehört zu einer Reihe von Hängegärten, die sich entlang des Burgbergs erstrecken und im Rahmen der Veranstaltung Muss ich sehen? den Besuchern geöffnet werden. Diese Gärten sind seit 2002 als Weltkulturerbe anerkannt und gemeinsam als Prager Schlossgärten bekannt.
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