Štefánikův most, Stahl- und Betonbrücke über die Moldau in Prag, Tschechische Republik.
Die Štefánik-Brücke ist eine Stahl- und Betonkonstruktion über die Moldau in Prag und verbindet das rechte Ufer an der Ludvík-Svoboda-Straße mit dem linken Ufer an der Kapitán-Jaroš- und Edvard-Beneš-Straße. Die Spannweite der Brücke beträgt etwa 182 Meter und ihre Struktur besteht aus Stahlrahmen und verstärktem Beton.
Das ursprüngliche Bauwerk wurde 1868 als Franz-Joseph-Brücke errichtet, doch die heutige Struktur entstand zwischen 1949 und 1951 mit verstärktem Beton und Stahlrohren. Der Neubau war Teil des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Brücke wurde 1997 nach Milan Rastislav Štefánik benannt, einem slowakischen Politiker, der zur Unabhängigkeit der Tschechoslowakei beitrug. Der Name erinnert an seine Rolle in der Gründung eines unabhängigen Staates.
Die Brücke wurde 2007 vollständig renoviert, mit Austausch der Straßenbahngleise und Umwandlung der Steinpflasteroberfläche in Asphalt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke sicher queren, da separate Wege vorhanden sind.
Die Brücke ist das elfte Bauwerk, das die Moldau an dieser Stelle überquert, und wenn man die Anfahrtsrampen einrechnet, erreicht die Gesamtlänge etwa 263 Meter. Diese Rampen sind architektonisch bedeutsam und prägen das Gesamterscheinungsbild der Brückenkonstruktion.
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