Singende Fontäne, Zierbrunnen in Tschechien
Der Singbrunnen ist ein Bronzebrunnen, der sich auf dem Gelände der Prager Burg befindet und aus der Zeit zwischen 1564 und 1568 stammt. Die Struktur besteht aus sorgfältig gegossenem Bronze mit Wasserstrahlen, die in einer bestimmten Anordnung angebracht sind, um interessante akustische Effekte zu erzeugen.
Der Brunnen wurde in den 1560er Jahren von dem Metallgießer Tomáš Jaroš gegossen, der auch die größte Glocke für die Kathedrale St. Veit herstellte. Das Design wurde von Francesco Terzio, einem Hofmaler, entworfen und zeigt die Kunstfertigkeit der Renaissance-Zeit.
Der Brunnen trägt seinen Namen wegen der ungewöhnlichen Töne, die entstehen, wenn Wasser gegen die Bronzeoberfläche und in der Luft aufspritzt. Besucher, die sich Zeit nehmen, um in der Nähe zuzuhören, bemerken diese feinen, musikalischen Geräusche, die das stille Schlossgelände durchbrechen.
Der Brunnen liegt auf dem ruhigen Schlossgelände in einer grünen Umgebung, etwas versteckt von den Hauptwegen. Die beste Zeit, um die musikalischen Töne zu hören, ist, wenn man sich ganz nah am Wasserspiel positioniert und aufmerksam zuhört.
Das Innere der Fontäne unter den Wasserstrahlen verbirgt eine akustische Besonderheit: Wenn man dort sitzt und den Wasserstrahlen lauscht, sind die Töne am deutlichsten und schaffen ein intimes musikalisches Erlebnis. Diese versteckte Perspektive ist für die meisten Besucher überraschend, die normalerweise nur von außen auf die Fontäne schauen.
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