Schwarzer Turm, Befestigter Turm auf der Prager Burg, Tschechische Republik
Der Schwarze Turm ist eine Befestigungsanlage innerhalb der Prager Burg, die dicke Steinmauern und architektonische Elemente aus der Romanik aufweist. Das Bauwerk diente ursprünglich als Osttor der Burganlage und beherbergt heute eine archäologische Sammlung aus der Burg.
Der Turm wurde 1135 als Osttor der Burgbefestigung erbaut und erhielt seinen heutigen Namen nach einem großen Brand im Jahr 1541, der seine Mauern schwärzte. Unter Karl IV. im 14. Jahrhundert war das Bauwerk als Goldener Turm bekannt, da sein Dach mit vergoldeten Blechen bedeckt war.
Die Wände des Turms tragen Inschriften aus dem 16. Jahrhundert, die von verschuldeten Gefangenen stammen, denen während ihrer Haft bestimmte Privilegien gewährt wurden. Diese Markierungen zeigen, wie Menschen ihre Zeit in diesem Gefängnis verbrachten.
Der Turm ist uber ausgewiesene Wege innerhalb des Burgkomplexes erreichbar und Sie konnen ihn als Teil des Schlosses erkunden. Planen Sie einen Besuch wahrend der Burgoffnungszeiten ein und beachten Sie, dass die Zuganglichkeit je nach aktuellen Bedingungen variiert.
Das Gebäude wurde traditionell von Schuldenern als Gefängnis genutzt, deren tägliches Leben sich innerhalb dieser Mauern abspielte. Es ist eine weniger bekannte Episode in der Geschichte der Burg, die zeigt, wie der Turm über Jahrhunderte hinweg praktischen Zwecken diente.
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