Palais Lobkowitz in der Prager Burg, Renaissancepalast in der Prager Burg, Tschechische Republik.
Der Lobkowicz-Palast ist ein Renaissancegebäude im Burgkomplex von Prag, das heute als Privatmuseum dient. Zweiundzwanzig Ausstellungsräume verteilen sich über mehrere Stockwerke und zeigen Gemälde, Waffen, Keramik sowie Notenhandschriften.
Das Gebäude entstand im 16. Jahrhundert und wechselte mehrfach den Besitzer, bevor es die Familie Lobkowicz im frühen 17. Jahrhundert erwarb. Nach Enteignungen im 20. Jahrhundert kehrte der Palast in den 1990er Jahren an die Familie zurück.
Der Name Lobkowicz geht auf eine böhmische Adelsfamilie zurück, die seit Jahrhunderten Kunst und Musik fördert. Besucher sehen heute Räume, in denen diese Sammelleidenschaft durch Gemälde, Instrumente und handschriftliche Partituren sichtbar wird.
Das Museum öffnet täglich und liegt im hinteren Teil der Burganlage, erreichbar über gepflasterte Wege mit leichtem Gefälle. Audioführungen erleichtern den Rundgang durch die Sammlung und sind in mehreren Sprachen erhältlich.
Im Konzertsaal des Palasts erklingen täglich Kammermusikstücke auf historischen Instrumenten aus der eigenen Sammlung. Die Akustik des barocken Raumes wurde für intime Aufführungen vor kleinem Publikum angelegt.
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