Pálffy-Gärten, Garten in Malá Strana, Prag.
Der Pálffy-Garten erstreckt sich über sieben Terrassenebenen an den südlichen Hängen der Prager Burg und ist durch Treppen miteinander verbunden. Auf dem Gelände wachsen Obstbäume und dekorative Pflanzen, die das Barockdesign des Gartens prägen.
Der Garten entstand im 18. Jahrhundert, als Jan Josef von Valdštejn zwei Häuser zu einem Palast vereinigte. Maria Anna von Fürstenberg gab ihm 1751 seine heutige Form.
Der Garten ist Teil des Ensembles der Palastgärten unterhalb der Prager Burg und zeigt europäische Barockarchitektur mit dekorativen Treppen und Pavillons. Besucher können hier die typische Gestaltung dieser Epoche mit ihren symmetrischen Strukturen und kunstvollen Details unmittelbar erleben.
Der Garten ist täglich zugänglich und bietet verschiedene Wege durch die Terrassenebenen, die teilweise steil sind. Gutes Schuhwerk ist empfohlen, besonders wenn es nass oder rutschig ist.
Ein Sonnenuhr mit einer Inschrift von 1751 befindet sich mitten im Garten und markiert die Zeit zwischen Birnen-, Apfel- und Sauerkirschbäumen. Dieses Detail zeigt, wie Funktionalität und Schönheit in Barockgärten miteinander verbunden waren.
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