Rokole, Religiöses Heiligtum in Bohdašín, Tschechische Republik
Rokole ist ein Heiligtum in Bohdašín mit mehreren Gebäuden, die über Jahrzehnte hinweg entstanden sind. Eine Ziegelkapelle, eine 1930 erbaute Kirche und eine hölzerne Loreta-Struktur bilden zusammen den Komplex, wobei letztere Volksmalereien der Muttergottes zeigt.
Das Heiligtum entstand aus einer ursprünglichen hölzernen Kapelle, die 1859 durch eine Backsteinstruktur ersetzt wurde und damit den Beginn seiner formalen religiösen Funktion markierte. Im Jahr 1997 wurde hier das erste Schönstatt-Heiligtum der Tschechischen Republik geweiht und als Nachbildung des deutschen Originals gestaltet.
Das Heiligtum trägt den Namen Rokole und ist ein Ort der Verehrung, an dem Pilger kommen, um zu beten und innezuhalten. Die Holzkapelle mit ihren Volksmalereien der Muttergottes schafft einen Raum, der für viele Menschen bedeutsam ist.
Das Heiligtum liegt auf etwa 525 Metern Höhe und ist über markierte Wanderwege erreichbar. Der Besuch wird am besten tagsüber durchgeführt, wenn die Lichtverhältnisse günstig sind und die Wege gut sichtbar sind.
Der Ort beherbergt eine Quelle, die laut Überlieferungen an der Stelle entstand, wo die Muttergottes ein verlorenes Mädchen aus dem Wald führte. Diese lokale Geschichte verbindet das Heiligtum mit einer wundersamen Begebenheit, die für viele Besucher bedeutsam bleibt.
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