Západočeská Galerie, Forschungseinrichtung und Museum in Plzeň, Tschechische Republik
Die Galerie Westböhmen zeigt ihre Sammlungen in zwei Sälen in der Pražská-Straße in Pilsen. Der Saal Masné krámy befindet sich in einer gotischen Fleischmarkthalle von 1392, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts diesem Zweck diente; der Saal „13“ ist ein gotisch-renaissancezeitliches Haus in der Pražská 13, 1997 eröffnet, in dem auch die Direktion der Galerie sitzt.
Die Galerie wurde 1954 gegründet und führte die Arbeit des Kunstgewerbemuseums in Pilsen fort; bis 1972 war sie im Gebäude des Pilsner Museums untergebracht. Oldřich Kuba leitete sie von 1954 bis 1985. 1972 wurde sie mit der Eröffnung des Saals Masné krámy selbstständig, 1997 folgte der Saal „13“.
Die Sammlung umfasst tschechische Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert, das 19. Jahrhundert, die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und Gegenwartskunst, mit Werken von Karel Purkyně, Mikoláš Aleš, Antonín Slavíček, Emil Filla, Václav Špála und Adriena Šimotová. Im Saal Masné krámy begleiten regelmäßig Konzerte und Bildungsveranstaltungen die Ausstellungen.
Beide Ausstellungssäle liegen in der Pražská-Straße: Masné krámy und der Saal „13“ sind nur einen kurzen Fußweg voneinander entfernt und lassen sich bei einem Besuch verbinden. Die Galerieleitung und die Abteilung Galeriearbeit sitzen im Haus Pražská 13. In Masné krámy finden neben Ausstellungen auch regelmäßig Konzerte und Bildungsveranstaltungen statt.
Bei der Rekonstruktion des gotisch-renaissancezeitlichen Hauses in der Pražská 13 in den 1990er Jahren entdeckten Arbeiter in den Räumen des Erdgeschosses eine spätgotische bemalte Holzdecke, wie sie in Böhmen selten ist. Sie ist noch heute in dem Gebäude zu sehen, in dem die Leitung der Galerie sitzt.
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