Kartause Valdice, Kartäuserkloster in Valdice, Tschechische Republik.
Das Valdice-Kartäuserkloster ist ein Klosterkomplex in der Böhmischen Schweiz, der im Barockstil mit einer dem heiligen Joseph gewidmeten Kirche errichtet wurde. Das Ensemble besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden, die ursprünglich für das abgeschiedene Leben der Kartäuser-Mönche konzipiert waren.
Das Kloster wurde 1627 von Albrecht von Wallenstein gegründet und diente als religiöses Zentrum für Kartäuser-Mönche. 1782 ordnete Kaiser Josef II. die Auflösung an und die Gebäude wurden in ein Militärlager umgewandelt.
Das Kloster steht für die Kartäuser-Tradition klösterlichen Lebens, bei der Mönche in einzelnen Zellen meditativen Praktiken nachgingen und strenge religiöse Regeln befolgten. Diese Lebensweise hinterließ sichtbare Spuren in der Architektur und Anordnung der Gebäude.
Das Kloster liegt in Valdice und ist über geführte Touren zugänglich, die seine Umwandlung von einer religiösen Stätte zu militärischer Nutzung erklären. Besucher sollten das hügelige Gelände und die Besonderheiten einzelner Bereiche beachten, die während der Führung erläutert werden.
Die Krypta des Klosters birgt die sterblichen Überreste seines Gründers Albrecht von Wallenstein, die 1636 von Stříbro hierher übertragen wurden. Diese Bestattung unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem adeligen Stifter und dem von ihm gegründeten Kloster.
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