Kopistská výsypka, Naturdenkmal in Most, Tschechische Republik.
Die Kopistská výsypka ist ein Naturschutzgebiet zwischen Most und Litvínov mit einer Fläche von etwa 327 Hektar und Höhenlage zwischen 232 und 280 Metern. Der künstlich regulierte Fluss Bílina umgibt das Gelände von Westen, Norden und Osten und schafft auf diese Weise eine natürliche Grenze.
Von 1945 bis 1976 entwickelte sich das Gebiet von Agrarland und kleinen Bergbauschächten zu einer Deponie, die Materialien aus dem Tagebau Obránců míru aufnahm. Diese Nutzungsänderung prägte das Gelände nachhaltig und führte letztlich zur heutigen naturschutzrechtlichen Unterschutzstellung.
Der Name stammt vom ehemaligen Dorf Kopisty, das etwa zwei Kilometer östlich lag, bevor es aufgelöst wurde. Heute zeigt sich der Ort als Naturraum, den Besucher als Beispiel für die Umwandlung ehemaliger Industrieflächen erleben können.
Das Gelände ist teilweise zugänglich, wobei der Flusskanal eine wichtige Orientierungshilfe bildet und die Wege durchgehend erkennbar sind. Besucher sollten auf unebenes Gelände achten und sich mit lokalen Bedingungen vertraut machen, da das Gebiet ursprünglich als Deponie genutzt wurde.
Das Gelände wird von zahlreichen Regenwasserbecken unterschiedlicher Größe durchzogen, die Lebensräume für Laubbäume, Wiesenvegetation und Schilfflächen schaffen. Diese Wasserbiotope sind das Ergebnis der natürlichen Entwässerung nach der industriellen Vergangenheit und prägen das heutige Erscheinungsbild des Ortes.
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