Ναός Γενεσίου της Θεοτόκου, Barockkirche im Kloster Vranov, Tschechische Republik
Der Tempel der Geburt der Gottesmutter ist eine barocke Kirche im Kloster Vranov mit drei Schiffwerkstrukturen aus Stein. Innen findet man aufwendige Fresken, detaillierte Schnitzereien und ein holzernes Ikonostas mit traditionellen Heiligenabbildern.
Maxmilián von Liechtenstein ließ die frühbarocke Kirche zwischen 1617 und 1633 an der Stelle einer früheren Holzkirche nach Plänen des Jesuiten J. Maria und des Brünner Baumeisters Giovanni Giacomo Tencalla errichten. Zuvor stand hier eine gotische Steinkirche; zugleich entstand der Klosterkomplex der Paulaner. Unter dem Schiff liegt die Gruft der Liechtensteiner.
Der Bau zeigt zwei separate Schiffe, die durch Steinbögen getrennt sind und verschiedene Heilige ehren. Besucher können sehen, wie diese Aufteilung den Raum prägt und unterschiedliche Gebetsbereiche schafft.
Das Gotteshaus laesst sich gut zu Fuss erkunden und hat regelmaessige Oeffnungszeiten fuer Besucher. Es ist ratsam, vorab zu pruefen, ob der Zugang waehrend Gottesdiensten oder besonderen Feierlichkeiten begrenzt sein koennte.
Die hier aufbewahrte gotische Statue der Jungfrau Maria ist keine Madonna mit Kind: Sie zeigt ein Mädchen in blauem Gewand mit nicht ganz gefalteten Händen in demütiger Gebetshaltung. Sie zählt zu den wertvollsten Skulpturen dieser Art in Mähren.
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