Libuše's valley, Straße in Tschechien
Libušino údolí ist ein langes, schmales Tal in Třebíč, das sich zwischen den Bezirken Borovina und Horka Domky erstreckt und von sanften Hängen und vielen Bäumen geprägt ist. Das Tal wird von mehreren Wanderwegen durchzogen, an denen Bänke und kleine Spielplätze zu finden sind, wobei ein alter Eisenbahnviadukt ein prägendes Merkmal darstellt.
Das Tal entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert aus offenen Feldern, als Menschen ab 1835 Kiefernwälder auf den Hügeln pflanzten und erste Wanderwege anlegten. Im 20. Jahrhundert entstanden ein Aussichtspunkt über dem alten Mühlenbereich sowie ein künstlicher Teich, während die Gemeinde das Gelände nach und nach für Erholung und Freizeit ausbaute.
Das Tal trägt den Namen der legendären Libuše, einer Figur aus frühen tschechischen Geschichten, deren Name die Stätte mit lokaler Tradition und Identität verbindet. Das Tal wird von Einheimischen als alltäglicher Ort genutzt, wo Familien spazieren und sich in der ruhigen Umgebung aufhalten.
Das Tal ist leicht vom Zentrum Třebíčs zu erreichen und kann in kurze Ausflüge während eines Stadtbesuchs integriert werden. Es gibt mehrere gut ausgeschilderte Wanderwege mit unterschiedlichen Steigungen, einige steil und kurvenreich, sowie Stufen und Brücken, die Besuchern helfen, sich sicher fortzubewegen.
Der Ort beherbergt ein winziges Hundefriedhof namens Psí hřbitov oben auf der Hügelspitze, wo Einwohner früher ihre Haustiere begruben. Dieses verborgene Detail erzählt eine Geschichte darüber, wie Einheimische seit vielen Jahrzehnten Bindungen zu ihren Tieren pflegen.
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