Třebíč, Mittelalterliche Gemeinde in der Region Vysočina, Tschechische Republik
Třebíč ist eine Stadt in der Region Vysočina in Tschechien, die sich auf beiden Ufern des Flusses Jihlava erstreckt. Der Stadtkern liegt auf einer Anhöhe und umfasst mehrere historische Viertel, darunter das jüdische Viertel mit alten Synagogen und das Klosterareal mit der Basilika.
Das Kloster der Benediktiner entstand Anfang des 12. Jahrhunderts und zog Händler und Handwerker an, die sich in der Umgebung niederließen. Im 14. Jahrhundert erhielt die Siedlung Stadtrechte, während jüdische Familien ein eigenes Viertel außerhalb der Mauern aufbauten.
Der Name leitet sich vom alten slawischen Wort für Rodung ab und erinnert daran, wie die Siedlung im dichten Waldgebiet entstand. Auf den Straßen rund um den Hauptplatz stehen Bürgerhäuser aus verschiedenen Epochen, die heute als Geschäfte, Cafés und Wohnungen dienen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Wer die Synagoge oder die Basilika besuchen möchte, sollte die Öffnungszeiten vorher prüfen.
Das jüdische Viertel zählt zu den am besten erhaltenen in Mitteleuropa und steht zusammen mit der Basilika auf der Welterbeliste. Auf dem alten jüdischen Friedhof sind rund 3000 Grabsteine zu sehen, von denen einige aus dem 17. Jahrhundert stammen.
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