Marien Berg, Berggipfel in der Region Ústí nad Labem, Tschechien
Der Mariánský vrch, deutsch Marienberg, ist ein Phonolithmassiv, das im Zentrum von Ústí nad Labem am linken Elbufer 265 m hoch aufragt, rund 120 m über dem Fluss. Mit dem gegenüberliegenden Kramolna-Felsen bildet er das Ústecká brána genannte Tor, an dem Ende des 20. Jahrhunderts die Mariánský most errichtet wurde. Ein Steinbruch schneidet in den Osthang, und in einer 3 m mächtigen Flussterrasse nahe dem Gipfel wurde ein Zahn des Elefanten Archidiscodon meridionalis gefunden.
Auf dem Gipfel stand eine Kapelle Mariä Heimsuchung, die 1976 abgerissen wurde; Pläne für einen Wiederaufbau bestehen. Der Phonolithmassiv wurde lange als Steinbruch genutzt, und die besondere Zusammensetzung des Gesteins gab dem Gestein den Namen Marienbergit. In einer Flussterrasse 120 m über der Elbe wurde ein Zahn des Elefanten Archidiscodon meridionalis gefunden.
Auf dem Gipfel stand bis zu seinem Abriss im Jahr 1976 eine Kapelle Mariä Heimsuchung; Pläne für ihren Wiederaufbau bestehen. Der Name des Hügels, Mariánský vrch oder Marienberg, verweist auf diese marianische Widmung, und die Stelle der einstigen Kapelle erinnert Besucher an diese Geschichte.
Mariánská skála erhebt sich rund 200 m östlich des Zentrums von Ústí nad Labem am linken Elbufer; an ihrem Osthang liegen Zoo und Steinbruch, an der Nordseite grenzt die Siedlung Dobětice. Der Eisenbahnkorridor und die Straße nach Děčín verlaufen unter ihrem Südabhang. Die Kapelle auf dem Gipfel ist abgetragen, ein Gebäude gibt es dort nicht mehr.
Der Phonolithmassiv gab dem Marienbergit seinen Namen, einem Gestein, dessen Zusammensetzung so eigen ist, dass es eine eigene Bezeichnung erhielt. Sein Steinbruch ist eine reiche Fundstätte für Zeolithe, vor allem Natrolith, der bis zu 40 % des Gesteins ausmacht.
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