Schlösschen Lány, Schloss im Empirestil in Břeclav, Tschechische Republik
Schloss Lány ist ein Herrenhaus im Empire-Stil in Břeclav mit symmetrischen Fassaden, dekorativen Säulen und charakteristischen Dachlinien. Der Bau reiht sich in die architektonische Entwicklung der Region ein und zeigt die Formensprache des frühen 19. Jahrhunderts.
Fürst Johann I. von Liechtenstein ließ das Jagdschlösschen zwischen 1810 und 1812 errichten und beauftragte Josef Hardtmuth mit der Ausführung. In den 1860er Jahren entstand ringsum ein Gehege für Hirsche und Damwild. Nach 1945 lag es in einer gesperrten Grenzzone und wurde vom Militär verwüstet.
Der Name Lány verweist auf die Lage des Jagdschlösschens im Wildgehege Soutok, wo die Liechtensteiner ab den 1860er Jahren Hirsche und Damwild hielten. Nach 1945 lag das Gebäude in einer gesperrten Grenzzone und wurde vom Militär verwüstet; heute ist es in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, doch der Břeclaver Radweg und der Lehrpfad NS Pohansko führen daran vorbei.
Das Schloss ist in Privatbesitz und für die Öffentlichkeit geschlossen, Besuche beschränken sich daher auf das Äußere. Es ist von Břeclav oder Lanžhot über mehrere asphaltierte Straßen erreichbar, Kraftfahrzeuge benötigen jedoch eine Genehmigung. Der Radweg Břeclavská cyklostezka und der Lehrpfad NS Pohansko führen am Standort vorbei.
Das Jagdschlösschen steht im Wildgehege Soutok, wo die Liechtensteiner ab den 1860er Jahren Rot- und Damwild hielten. Nach 1945 lag es in der gesperrten Grenzzone und wurde vom Militär verwüstet; heute ist es in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
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