Novotného lávka, Fußgängerbrücke und Straße in der Altstadt, Tschechische Republik
Novotného lávka ist eine Fußgängerbrücke und eine Straße am Ufer der Moldau in der Prager Altstadt, die den Flussufer mit dem historischen Zentrum verbindet. Entlang der Uferseite reihen sich Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte aneinander.
An diesem Ort standen seit 1396 Mühlen, und um 1489 wurde ein hölzerner Wasserturm errichtet, um die Altstadt mit Wasser zu versorgen. Die heutige Eisenbrücke wurde 1887 vom Müller Karel Novotný erbaut, nach dem sie auch benannt ist.
Am Fußende der Brücke befindet sich ein altes Gebäude, das heute das Smetana-Museum beherbergt und dem Komponisten Bedřich Smetana gewidmet ist. Besucher sehen dort Instrumente, Handschriften und persönliche Gegenstände aus seinem Leben.
Die Brücke liegt nur wenige Schritte von der Karlsbrücke entfernt und ist ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang entlang der Moldau. Der Bereich ist zu Fuß gut erreichbar und lässt sich problemlos mit einem Rundgang durch die Prager Altstadt verbinden.
Die alte Gesteinsformation unter der Brücke ist noch immer sichtbar und erinnert daran, dass dieser Abschnitt der Moldau früher durch Mühlräder geformt wurde. Das Wasser floss hier einst durch enge Kanäle, die die Mühlen antrieben, bevor die Brücke gebaut wurde.
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