Sophienpalais, Neurenaissancepalast auf der Slawischen Insel, Prag, Tschechische Republik.
Der Zofin-Palast ist ein Renaissance-Revival-Gebäude auf der Moldauinsel mit zwei Stockwerken, die mehrere Säle für verschiedene Zwecke enthalten. Der Hauptsaal mit seiner aufwendig bemalten Kassettendecke fasst etwa 580 Personen, während ein kleinerer Saal daneben Platz für kleinere Veranstaltungen bietet.
Das Gebäude wurde 1836 von einem Müller erbaut und erhielt seinen Namen zu Ehren der Erzherzogin Sophie, der Mutter des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. Der Palast entwickelte sich schnell zum Treffpunkt für die wichtigsten musikalischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.
Der Palast war lange Zeit ein Zentrum für klassische Musik und zog Komponisten aus ganz Europa an. Besucher können heute spüren, wie dieser Ort mit der Geschichte der tschechischen Musikkultur verbunden ist.
Der Palast liegt auf der Moldauinsel in der Nähe mehrerer Brücken, was ihn leicht zugänglich macht. Am besten erkundet man die Räume während einer Veranstaltung oder einer geführten Tour, um die volle Schönheit der Innenausstattung zu erleben.
Im Jahr 1882 fand hier die erste Gesamtaufführung von Bedřich Smetanas symphonischen Dichtungen 'Má vlast' statt, einem Werk, das zur Hymne der tschechischen Identität wurde. Dieses historische Konzert verband den Palast für immer mit Tschechiens musikalischem Erwachen.
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