Masarykovo nábřeží, Uferpromenade und Straße in der Neustadt, Prag, Tschechische Republik
Das Masaryk-Ufer erstreckt sich am rechten Ufer der Moldau und verbindet die Jirásek-Brücke mit der Legionenbrücke im Zentrum Prags. Der Bereich wird von prächtigen Gebäuden gesäumt und bietet mehrere Zugangspunkte zur Slowanskiinsel durch Fußgängerbrücken.
Das Ufer erhielt seinen heutigen Namen 1990 zu Ehren von Tomáš Masaryk, dem ersten Präsidenten der Tschechoslowakei. Die heutige Ufermauer wurde 1903 errichtet, nachdem vorher mehrere Wassermühlen die Gegend prägt hatten.
Die Uferpromenade wird von Gebäuden im neorenaissancistischen und neobarocken Stil geprägt, darunter das Nationaltheater und das Kunstmuseum Mánes. Besucher bemerken beim Spaziergang die Mischung aus prächtigen Fassaden und dem lebendigen Fluss dahinter.
Das Ufer hat regelmäßige Straßenbahnverbindungen und Straßenverkehr, was es leicht zugänglich macht. Du kannst von hier aus in verschiedene Richtungen spazieren und die Gegend zu Fuß erkunden.
Viele Besucher wissen nicht, dass hier bis ins 19. Jahrhundert mehrere Wassermühlen betrieben wurden, die die Wirtschaft der Gegend prägt hatten. Heute erinnert nur noch die breite Uferlinie an diese vergangene handwerkliche Tätigkeit.
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