Meditační zahrada, Gedenkgarten in Plzeň, Tschechische Republik
Der Meditationsgarten ist eine Gedenkstätte auf einem umgestalteten Obstgarten mit Zierblättern, Wasserspielen und zwölf Sandsteinskulpturen, die das Leiden Christi darstellen. Die Anlage verbindet landschaftliche Elemente mit religiöser Symbolik und lädt zu Besinnlichkeit ein.
Nach seiner Entlassung 1960 wandelte Luboš Hruška seinen geerbten Obstgarten in diese Gedenkstätte um, inspiriert durch seine Gefangenschaft wegen eines Fluchtversuchs in der Sowjetzeit. Der Garten wurde zur dauerhaften Erinnerung an das Leiden politischer Gefangener dieser Periode.
Der Garten ist dem Heiligen Maximilian Kolbe gewidmet und wird für religiöse Zeremonien genutzt. Die Kapelle wurde von Jan Soukup und Jiří Opl entworfen und dient als Ort für Andachten und stille Momente.
Der Garten ist saisonal zugänglich und bietet gut markierte Wege zwischen den Statuen und dem Kapellengebäude. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und Zeit für langsames Durchgehen einplanen, um die Symbolik jeder Installation vollständig zu würdigen.
Die zwölf Sandsteinskulpturen wurden von Roman Podrázský geschaffen und verbinden die religiöse Ikonographie der Kreuzwegsituationen mit persönlichen Erfahrungen von Häftlingen. Diese Verschmelzung macht den Garten zu einem einzigartigen Denkmal, das spirituelle Symbolik mit moderner Geschichte verwebt.
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