Synagoge, Kulturdenkmal und ehemalige Synagoge in Kladno, Tschechische Republik
Das ehemalige Synagogengebäude in Kladno ist ein Bau im Stil der Renaissance-Wiederbelebung aus dem späten 19. Jahrhundert. Es steht in der Stadt und behält die architektonischen Merkmale dieser Epoche bis heute.
Das Gebäude wurde 1884 errichtet und diente zunächst der jüdischen Gemeinde Kladnos als Ort des Gebets und der Versammlung. Nach 1939 wechselte es seinen Zweck und nahm eine neue religiöse Bestimmung an.
Seit 1939 dient das Gebäude der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche, die es zum Schutz vor den Nationalsozialisten erhielt und seit 1958 besitzt. Im Souterrain, ursprünglich für einen Winterbetraum und eine Mikwe gedacht, befinden sich heute Pfarrbüros und ein Kolumbarium.
Das Gebäude steht in der Straße Plk. Stříbrného als Haus Nr. 686 und wird von der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche genutzt, die dort Gottesdienste feiert; der frühere Winterbetraum und die Mikwe im Untergeschoss beherbergen heute Pfarrbüros und ein Kolumbarium. Besucher sollten den Zugang mit der Gemeinde absprechen, statt mit festen öffentlichen Öffnungszeiten zu rechnen.
Im Untergeschoss, das ursprünglich für einen Winterbetraum und eine Mikwe vorgesehen war, befinden sich heute Pfarrbüros und ein Kolumbarium der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche. Außerdem ist eine Kopie der Skulptur Gekreuzigter von František Bílek erhalten; das Original steht im Prager Veitsdom.
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