Gorlice, Unterirdischer Kasemattenkomplex in Vyšehrad, Prag, Tschechische Republik
Die Gorlice-Halle ist eine unterirdische Kammer im Vyšehrader Befestigungssystem, ein Teil eines Netzwerks von Gängen unter der Burg. Der Raum ist groß und hoch gebaut und dient heute als Museum für Kunstwerke, die dort sicher aufbewahrt werden.
Diese Halle wurde zwischen 1656 und 1678 erbaut, nachdem der Sankt-Bernhard-Bastion umgebaut wurde. Sie diente ursprünglich als Militärsammelplatz und Lagerstätte für Versorgungsgüter während der Kriegszeiten.
Die Gorlice-Halle enthält sechs originale Barockstatuen, die von der Karlsbrücke hierher gebracht wurden. Diese Figuren stammen von bekannten Bildhauern und zeigen die künstlerische Schätze, die in diesem unterirdischen Raum bewahrt werden.
Die Kammer ist über geführte Touren zugänglich, die regelmäßig stattfinden und auch mit mehrsprachigen Druckführern unterstützt werden. Besucher sollten sich auf unebene Untergrundflächen einstellen und warme Kleidung mitnehmen, da der unterirdische Raum kühl bleibt.
Im Jahr 1744 verhinderten drei Anwohner die Zerstörung der gesamten Festung, indem sie Zündschnüre aus 133 Pulverfässern entfernten, die von preußischen Truppen platziert worden waren. Diese mutigen Bewohner retteten damit nicht nur die Struktur, sondern auch den Ort selbst vor völliger Vernichtung.
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