Platýz, Renaissancepalast in der Altstadt, Tschechische Republik
Platýz ist ein Palast im Altstädter Viertel von Prag mit vier Flügeln, die einen großen Innenhof umrahmen, und verfügt über zahlreiche Eingänge von verschiedenen Straßen. Der Bau kombiniert gotische Grundlagen mit Renaissance-Elementen und beherbergt heute Geschäfte, Restaurants und Cafés im Hof- und Durchgangsbereich.
Der Ort wurde 1347 unter Kaiser Karl IV. gegründet und entstand ursprünglich aus drei Stadthäusern, die von Graf Friedrich von Burgund kombiniert wurden. Im 16. Jahrhundert umgestalteten die Platejs-Familie und ihre Verbindungen zum Kaiserhof Rudolfs II. das Anwesen in die heutige Renaissancestruktur.
Der Palast trägt den Namen seiner Besitzer aus dem 16. Jahrhundert und zeigt die Verschmelzung verschiedener architektonischer Stile in seinen Fassaden.
Das Palais ist von mehreren Straßenseiten leicht zugänglich und bietet verschiedene offene Durchgänge, die es einfach machen, die inneren Räume und Höfe zu erkunden. Besucher können durch verschiedene Eingänge eintreten und das Gelände auf eigene Faust durchsuchen, ohne sich dabei zu verlaufen.
Ein großes Metalleulendekor über einem der Haupteingänge markiert diesen Platz seit Jahrhunderten, ursprünglich weil der Ort als Kohlehandelsgebiet bekannt war. Heute verbindet diese ungewöhnliche Verzierung die alte Funktion des Ortes mit seinem modernen Geschäftszweck.
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