Sychrov Castle, Mittelalterliche Burgruine in Rabštejn nad Střelou, Tschechische Republik
Die Burg Sychrov ist eine Ruine vom Typ Bergfrit am westlichen Rand von Rabštejn nad Střelou, etwa 480 m über dem Meer. Ihr rechteckiger Kern misst rund 60 × 40 m, mit einer dreieckigen vorgelagerten Plattform, einem breiten Graben und dem Palasstandort im Norden. Der runde Bergfrit ist etwa acht Meter hoch erhalten, die Mauern sind 2,7 m dick, der Durchmesser beträgt etwa sieben Meter.
Sychrov wurde wahrscheinlich unter Karl IV. vom Rabštejner Burggrafen Jindřich gegründet, der die Dörfer Kotaneč und Hrádek erhielt. Erstmals schriftlich erwähnt wird es 1439 als Sitz Jindřichs von Rabštejn; seine Nachkommen besaßen es bis 1508, als Kryštof von Gutštejn es erwarb. Der König konfiszierte es im folgenden Jahr und schlug es Rabštejn zu; die Šlik, die Rabštejn 1518 erhielten, ließen Sychrov verfallen, und 1523 wurde es letztmals als Burg genannt.
Der Name Sychrov war auch als Hrádek gebräuchlich, nach dem Dorf, das der König Jindřich von Rabštejn schenkte. Die Šlik, die Rabštejn 1518 erwarben, überließen die Burg ihrem Schicksal; als Burg wird sie letztmals 1523 erwähnt. Lange hielt man die Reste für ein Vorwerk der Rabštejner Stadtmauer.
Die Ruine liegt am Westrand von Rabštejn nad Střelou auf etwa 480 m Höhe, getrennt von der Burg Rabštejn durch eine natürliche Mulde, durch die die Straße von Žihle nach Stvoleny führt. Der Turm ist etwa acht Meter hoch erhalten; seine Mauern sind 2,7 m dick, der Kern misst rund 60 × 40 m.
Der runde Bergfrit ist bis zur Höhe seines ersten Obergeschosses erhalten, etwa acht Meter, bei 2,7 Meter dicken Mauern und rund sieben Metern Durchmesser. Sein ursprüngliches Portal im ersten Obergeschoss wurde nach dem Ausreißen der Gewände mit Bruchstein zugemauert.
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