Grenzübergang Jakuszyce-Harrachov, Eisenbahngrenzübergang zwischen Jakuszyce, Polen und Harrachov, Tschechische Republik.
Das Grenzbahnhof Jakuszyce-Harrachov verbindet zwei kleine Ortschaften in einem gebirgigen Waldgebiet an der Grenze. Die Anlage bestand aus den notwendigen Bahnsteigen und Kontrollgebäuden, um Reisende und Güterzüge zwischen beiden Ländern abzufertigen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wurde diese Strecke eroffnet und ermoglichte erstmals Direktverbindungen zwischen Polen und der Tschechoslowakei durch das Gebirge. Die Linie betrieb 50 Jahre lang Personen- und Guterverkehr, bis sie 1995 stillgelegt wurde.
Dieser Grenzbahnhof prägte den Alltag beider Seiten als Treffpunkt für Menschen aus Polen und Tschechien. Reisende konnten hier die Grenze überschreiten und erlebten dabei den direkten Austausch zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen und Regionen.
Der Ubergang liegt in einem gebirgigen Waldgebiet und ist mit dem Auto uber kleine Landstrassen erreichbar. Die Region hat wenige Versorgungseinrichtungen in unmittelbarer Nahe, daher sollte man Proviant mitbringen und das Wetter beachten.
Die Izera-Bahn war eine der wenigen Verbindungen, die das Isergebirge querte und Walddorfer auf beiden Seiten miteinander verband. Heute sind die alten Bahnsteige noch sichtbar und erinnern an eine Zeit intensiverer Bewegung zwischen den Bergen.
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