Minoritenkloster Krumau, Gotisches Kloster in Český Krumlov, Tschechische Republik
Das Minoritenkloster Krumau ist ein gotisches Klosterensemble in Český Krumlov mit einer Kirche, zwei Konventen und einem umschlossenen Garten. Das Bauwerk wird durch ein barockes Tor an der Klášterní-Straße zugänglich gemacht und lädt zum Erkunden seines räumlichen Aufbaus ein.
Das Kloster wurde 1350 von Katharina, der Witwe von Peter I. von Rosenberg, gegründet und folgte dem Vorbild der Prager Abtei Sankt Agnes. Zwischen 1649 und 1681 erfuhr das Bauwerk bedeutende Umgestaltungen, die seine heutige Gestalt prägten.
Die Kirche zeigt gotische Altäre und Malereien aus dem 15. Jahrhundert, die Szenen aus dem religiösen Leben darstellen. Besucher können die kunstvolle Innenausstattung betrachten, die von verschiedenen Bauepochen geprägt ist.
Das Gelände wurde umfassend saniert und 2015 wiedereröffnet, sodass Besucher auf gepflegten Wegen navigieren können. Die beste Zeit zum Besuch ist der späte Morgen oder frühe Nachmittag, wenn das Tageslicht die Innenräume optimal ausleutet.
Die Kapelle des Heiligen Wolfgang wurde 1491 geweiht und birgt Rokokomalereien, die Szenen aus seinem Leben darstellen. Diese Kunstwerke wurden von dem Maler Jan Václav Tschöpper geschaffen und zeigen handwerkliche Raffinesse aus dieser Zeit.
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