Český Krumlov, Mittelalterliche Gemeinde in Südböhmen, Tschechische Republik.
Český Krumlov ist eine Stadt in Südböhmen am Ufer der Moldau, deren Kern sich in einer Flussschleife ausbreitet und die von Hügeln umgeben ist. Die Straßen und Plätze sind mit Steinpflaster bedeckt, während sich mehrgeschossige Gebäude mit barocken und Renaissance-Details aneinanderreihen.
Die Siedlung entwickelte sich ab der Mitte des 13. Jahrhunderts unter der Familie Vítkovci, die hier eine Burg errichtete. Im 16. Jahrhundert gelangte der Ort an die Herren von Rosenberg, die Bauten erneuerten und neue Kirchen sowie Bürgerhäuser hinzufügten.
Die Gassen tragen Namen, die an Handwerker und Gasthäuser aus früheren Zeiten erinnern, und viele Fassaden zeigen Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Bewohner pflegen ihre Häuser nach strengen Regeln, sodass die alten Farben und Fensterrahmen das Stadtbild prägen.
Die meisten Gassen sind zu Fuß leicht begehbar, jedoch mit Steigungen und unebenem Pflaster, das bei Nässe rutschig werden kann. Während der Sommermonate füllen sich die Hauptrouten schon am Vormittag mit Besuchern, während Randgebiete ruhiger bleiben.
An der Außenmauer einer Kapelle nahe dem Schlossgarten sind Kratzer zu sehen, die Bären hinterlassen haben sollen, welche hier jahrhundertelang gehalten wurden. Im Burggraben leben noch heute Nachkommen dieser Tiere, die Besucher von Brücken aus beobachten können.
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