Kreuzigungsgruppe, Bronzeskulptur auf der Karlsbrücke, Prag, Tschechische Republik
Das Kreuzigungsdenkmal auf der Karlsbrücke zeigt Jesus am Kreuz mit der Jungfrau Maria und dem heiligen Johannes daneben in Bronze gegossen. Die Figuren stehen auf dem dritten Pfeiler der Nordseite der Brücke und zeigen feine handwerkliche Details.
Kaiser Ferdinand II. beauftragte das Denkmal 1629, wobei die Bronzefigur Jesu 1657 fertiggestellt wurde. Emanuel Max fügte die Figuren von Maria und Johannes in den 1860er Jahren hinzu.
Die hebräische Inschrift auf dieser Statue stammt aus einer Zeit, als jüdische und christliche Gemeinschaften in Prag nebeneinander lebten. Sie zeigt, wie verschiedene Religionen in der Stadt miteinander verflochten waren.
Das Denkmal befindet sich auf der mittleren Strecke der Karlsbrücke, wo viele Fußgänger vorbeigehen. Sie können sich dem Pfeiler nähern und die Details der Bronzefiguren aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Die hebräische Inschrift zeigt ungewöhnliche Buchstabenstile, die während der nationalsozialistischen Besatzung in den 1940er Jahren verändert wurden. Diese Veränderungen zeugen von den dunklen Kapiteln der Stadtgeschichte.
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