Church of Assumption of Mary in Mariánské Lázně, Neuromanische Kirche in Mariánské Lázně, Tschechien.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt steht in der Mitte des Goethova náměstí in Mariánské Lázně: ein achteckiger neobyzantinischer Bau nach Plänen des Münchner Architekten Johann Gottfried Gutensohn, ausgeführt von Anton Thurner und Josef Kranner 1844–1848. Zwei Türme mit Glocken und Uhren rahmen die Westfront mit dem Rosenfenster Maria mit dem Jesuskind; 33 Stufen führen zu den Portalen, und Engel von Josef Max stehen auf den acht Außenpfeilern.
Die neu-byzantinische Kirche entstand 1844–1848 an der Stelle einer 1820 erbauten Ziegelkapelle Mariä Geburt, die 1848 abgerissen wurde. Abt Marian Josef Heinl von Tepl regte den Bau an; die Pläne stammten vom Münchner Architekten Johann Gottfried Gutensohn, ausgeführt von Anton Thurner und Josef Kranner. Erzbischof Bedřich Schwarzenberg weihte sie 1850.
Der Seitenaltar Unserer Lieben Frau von Tschenstochau birgt eine 1891 gefertigte Kopie der Schwarzen Madonna, gestiftet vom polnischen Badearzt Sigismund von Dobieszewski, Redakteur der Zeitschrift Klinika. Er erinnert an die vielen polnischen Kurgäste des späten 19. Jahrhunderts.
Die Kirche steht in der Mitte des Goetheplatzes und wird über 33 Stufen erreicht; drei Podeste erinnern an die drei Stürze Christi. Das Südportal ist dauerhaft geschlossen, Eingang über West- oder Nordportal. Das blaue Sternengewölbe ist bei Tageslicht am besten zu sehen.
Das Bodenmosaik bildet vier große M für „Maria, Mater Messiae Mundi“, die zu den vier Himmelsrichtungen ausstrahlen und zu einem Quadrat mit Kreis, dem Zeichen des ewigen Gottes, zurückkehren. Die 33 Eingangsstufen stehen für das Alter Christi, die drei Podeste für seine drei Stürze auf dem Weg nach Golgota.
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