Nádrž Tesák, Naturdenkmal in Rajnochovice, Tschechische Republik.
Nádrž Tesák ist ein betoniertes Wasserreservoir in der Gemeinde Rajnochovice, das hauptsächlich durch Regenwasser gefüllt wird und eine flache, gemäßigte Tiefe aufweist. Das Becken bietet ideale Bedingungen für mehrere geschützte Amphibienarten, die in der Gegend vorkommen.
Das Betonbecken entstand neben der Bergbaude Tesák, die in der Nacht vom 28. auf den 29. Januar 2022 abbrannte; die Stelle der Baude liegt heute innerhalb des 50 m breiten Schutzstreifens um das Naturdenkmal. Betreut wird das Gebiet von der Verwaltung der Region Zlín; geschützt wird der Karpatenmolch (Lissotriton montandoni), ein karpatisch-sudetischer Endemit, der nach Verordnung 395/92 Sb. als kritisch gefährdet gilt.
Das Gewässer ist nach der Bergbaude Tesák benannt, die etwa 20 Meter westlich stand und in der Nacht vom 28. auf den 29. Januar 2022 abbrannte; ihr Standort liegt heute im 50 Meter breiten Schutzstreifen. Unter Naturkundlern ist die Stelle für die hier nachgewiesene Kreuzung von Karpatenmolch und Teichmolch bekannt.
Das Becken liegt auf 690 m Höhe in den Hostýnské vrchy, etwa 20 m östlich der Stelle der abgebrannten Bergbaude Tesák und rund 850 m nordöstlich des Gipfels Kyčera (757 m). Es führt nur etwa 40 bis 90 cm tief Wasser, gespeist allein von Niederschlägen. Die 50 m breite Schutzzone des Naturdenkmals umfasst auch den früheren Standort der Baude.
Das Becken ist der einzige bekannte Ort der Gegend, an dem sich Karpatenmolche (Lissotriton montandoni) mit Teichmolchen (Lissotriton vulgaris) kreuzen. Der Karpatenmolch, ein karpatisch-sudetisches Endemit, gilt nach der tschechischen Verordnung Nr. 395/1992 als vom Aussterben bedroht. Bei Nachtbegehungen wurden zudem Zwergfledermaus und Braunes Langohr am Wasser festgestellt.
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