Villa Sequens, Kulturdenkmal in Vyšehrad, Tschechische Republik.
Die Villa Sequens ist ein 1912–1913 im Stil der rationalen Moderne erbautes Einfamilienhaus, das Otakar Novotný für den Lehrer František Sequens und seine Frau Zdena entwarf. Sie steht an der Ecke der Straßen Vnislavova und Libušina in Vyšehrad, Prag 2, auf unregelmäßigem fünfeckigem Grundriss mit Mansarddach. Die Außenhaut besteht aus hellem Sichtziegelmauerwerk; der Haupteingang liegt in der Vnislavova, ein rückwärtiger Eingang in der Libušina.
Der Lehrer František Sequens und seine Frau Zdena ließen die Villa 1912–1913 nach einem Entwurf von Otakar Novotný im Stil der rationalen Moderne errichten. 1916 verkaufte das Paar sie an die Familie Hanuš, deren Nachkommen noch heute Eigentümer sind. In einem niedrigen Seitenflügel waren später ein Rehabilitationszentrum und eine Kinderkrippe untergebracht.
Das Gebäude zeigt die geometrische Formensprache der Secession, die damals neue Wege in der tschechischen Architektur eröffnete. Besucher können diese klaren Linien und ausgewogenen Proportionen an der Fassade deutlich erkennen, was den Stil von älteren, ornamentaleren Bauweisen unterscheidet.
Die Villa steht an der Ecke der Straßen Vnislavova und Libušina, mit dem Haupteingang in der Vnislavova und einem rückwärtigen Eingang in der Libušina (Nr. 48/5). Es ist ein privates Wohnhaus, nicht öffentlich zugänglich; die Fassade aus hellem Ziegel und das Mansarddach sind nur von der Straße aus zu sehen. Im niedrigen Seitenflügel waren früher ein Rehabilitationszentrum und eine Kinderkrippe untergebracht.
Der niedrige Seitenflügel beherbergte einst ein Rehabilitationszentrum und eine Kinderkrippe, eine von der Straße aus nicht erkennbare Nutzung. Die Villa gehört der Familie Hanuš, die sie 1916 kaufte, und seither deren Nachkommen.
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