Starosedlský Hrádek, Mittelalterliches Festes Haus in der Region Mittelböhmen, Tschechische Republik.
Starosedlský Hrádek ist ein massives Steinhaus mit dicken Mauern und gewölbten Decken, das am Ufer eines Sees steht. Die Konstruktion zeigt mittelalterliche Handwerkstechniken mit massiven Eichenbälken und ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal.
Das Haus entstand im 14. Jahrhundert als befestigte Residenz und erlebte große Umbauten bis 1669. Der Besitz wechselte zwischen lokalen Adelsfamilien, den Jesuiten und später der Familie Schwarzenberg.
Die Architektur zeigt frühe Barockeinflüsse, die sich in den erhaltenen Details der Räume und Fassaden widerspiegeln. Diese Merkmale machen das Gebäude zu einem wichtigen Beispiel der kulturellen Entwicklung in der Region.
Der Zugang zum Gelände ist relativ leicht, da das Haus auf flachem Land liegt und gute Wege vorhanden sind. Besucher sollten mit der Zeit rechnen, um alle Bereiche der Anlage und die Gärten zu erkunden.
Ein verzierter Brunnen mit etwa 15 Metern Tiefe steht auf dem vorderen Rasen und ist eine auffallende Besonderheit. Der See ringsum beherbergt seit dem 15. Jahrhundert bedeutende Karpfenbestande, die bis heute gepflegt werden.
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