Watermill in Citov, Wassermühle und Kulturdenkmal in Citov, Tschechische Republik
Die Wassermühle in Citov ist ein Bauwerk, das Wasser zur Kornverarbeitung nutzt und aus Holzbalken, Steinfundamenten und mechanischen Teilen besteht. Das Getriebe und die Mahlsteine sind so angeordnet, dass das fließende Wasser der nahe gelegenen Morava die schweren Arbeiten verrichtet.
Anfang des 18. Jahrhunderts errichteten die Gemeinden Citov, Věrovany und Císařov an dieser Stelle ein Leprosenheim; 1739 wurde im Gebäude eine Mühle eingerichtet und verpachtet. 1915 vollendete der Pächter Konstantin Pavlík die elektrische Beleuchtung mit eigenem Dynamo. Nach der Verstaatlichung ging die Mühle an die Olmützer Zuckerfabriken über und wurde 1953 außer Betrieb gesetzt; hier wurde nur noch Getreide geschrotet.
Der Ort war zunächst eine Anfang des 18. Jahrhunderts von den Dörfern Citov, Věrovany und Císařov errichtete Unterkunft für Leprakranke; 1739 wurde im Gebäude eine Mühle eingerichtet und verpachtet. An der Fassade sitzt eine Tafel mit der Jahreszahl 1739, vor der Mühle steht eine Statue des heiligen Florian.
Die Mühle steht in Citov an der Morávka, einem Arm der Morava, im Bezirk Přerov. Mühlraum und Wohnhaus liegen unter einem Dach, sind innen aber getrennt; an der Fassade hängt eine Tafel mit der Jahreszahl 1739, in der Putzecke befindet sich eine Sonnenuhr. Vor dem Gebäude steht eine Statue des heiligen Florian.
1953 stellte die Mühle das Mahlen von Getreide ein, danach wurde hier nur noch Schrot hergestellt; im November 1959 ging sie als unbrauchbar an das örtliche Nationalkomitee von Citov und dann an die landwirtschaftliche Genossenschaft über. Heute betreibt man im Gebäude ein kleines Wasserkraftwerk, während das frühere Sägewerk verschwunden ist.
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