Denemark, Kulturdenkmal und Wallburg in Žižkov, Tschechische Republik.
Denemark ist ein Burgwall auf einer schmalen Landzunge in Žižkov, Kutná Hora, mit einer 60 mal 20 Meter großen Akropolis, die auf drei Seiten durch steile Hänge geschützt ist, und einem großen nordseitigen Vorwall. Die Ausgrabungen der 1980er Jahre durch Milan Zápotocký und Marie Zápotocká zeigten, dass beide Anlagen in zwei Bauphasen befestigt wurden, wobei der ältere Vorwall aus einer einfachen Palisade bestand. Außerhalb des Vorwalls wurde eine Steinmetzwerkstatt der Řivnáč-Kultur freigelegt.
Die Anlage wurde im mittleren Äneolithikum von der Řivnáč-Kultur errichtet; die Befestigungen von Vor- und Hauptburg durchliefen zwei Bauphasen, wobei die ältere Mauer der Vorburg eine einfache Palisade war. In den 1980er Jahren gruben Milan Zápotocký und Marie Zápotocká hier und fanden Řivnáč-Keramik sowie bronzezeitliche Scherben der Unětice- und Štítary-Kultur. Seit 1987 ist der Ort Kulturdenkmal.
Der Name Denemark stammt von einem nahen Stollen in Kutná Hora, in dem dänische Bergleute gearbeitet haben sollen; Mühle und Burgwall übernahmen ihn. Die außerhalb der Vorburg gefundene Steinmetzwerkstatt der Řivnáč-Kultur zeigt, dass hier Stein bearbeitet wurde, nicht nur verteidigt. Heute sind Wälle und Gräben im Wald über der Vrchlice zu sehen.
Der Ort ist über markierte Wege von Žižkov aus erreichbar und bietet Informationstafeln zum besseren Verständnis. Bequeme Schuhe sind empfohlen, da das Gelände hügelig und teilweise uneben ist.
Die Mauer auf der Akropolis, errichtet von der Řivnáč-Kultur im mittleren Äneolithikum, ist das älteste bekannte Bauwerk aus behauenem Stein in Tschechien. Milan Zápotocký und Marie Zápotocká gruben hier in den 1980er Jahren und fanden Řivnáč-Keramik sowie einzelne bronzezeitliche Scherben der Unětice- und Štítary-Kultur.
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